::: Aktuelles :::

Vom 24. bis zum 30. April 2006 findet im Bezirk Lichtenberg eine Aktionswoche anlässlich der Motiv.Rechts-Ausstellungsreihe statt. In dieser Woche wird es zahlreiche Veranstaltungen geben, die über die verschiedenen Erscheinungsformen von Rechtsextremismus im Bezirk informieren und Ansätze zu offensiven Gegenstrategien präsentieren. Die Aktionswoche ist der Auftakt zu weiteren Veranstaltungen rund um das Thema Rechtsextremismus ab Mai 2006.

[Mehr Infos auf der Sonderseite]

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Im Dezember 2005 erschien in den Lichtenberger Rathausnachrichten eine Sonderbeilage, die sich mit der Motiv.Rechts-Ausstellung beschäftigte. Auf vier A4-Seiten werden Projekte, die sich gegen Rechtsextremismus positionieren, vorgestellt. Zudem werden mehrere Texte aus der Motiv.Rechts veröffentlicht.

Download: Die Beilage

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Vervielfältigung der Ausstellung Motiv.Rechts 2 und Sonderbeilage in den Rathaus Nachrichten
Pressemitteilung vom 5.Dezember 2005

Anfang Dezember veröffentlichte die Antifa Hohenschönhausen mehrere neue Versionen der Ausstellung Motiv.Rechts II Eine Dokumentation der Rechtsextremen in Lichtenberg, um auf die höhere Publikumsnachfrage und die vermehrten Überflle durch Rechtsextreme zu reagieren. Zudem veröffentlichte das Bezirksamt Lichtenberg eine Sonderbeilage über die Motiv.Rechts-Ausstellung in den Rathaus Nachrichten.

Seit Anfang 2005 wandert die Ausstellung Motiv.Rechts II - Eine Dokumentation der Rechtsextremen in Lichtenberg der Antifa Hohenschönhausen durch den Bezirk Lichtenberg. Sie informiert über rechtsextreme Strukturen und die ideologischen Grundlagen der Rechtsextremen in Lichtenberg. Im Laufe des ersten Halbjahres kam es zu mehreren Überfllen auf die Ausstellung, bei denen mehrfach Tafeln zerstört worden sind. Die Täter werden im Kameradschaftsspektrum vermutet. Um die Ausstellung mehr Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen und nicht der Einschüchterung durch Rechtsextreme nachzugeben, wurde die Ausstellung vervielfältigt. Die damit fünf existierenden Ausstellungen werden nun durch den Bezirk wandern, um Aufklärungsarbeit gegen Rechtsextremismus zu leisten. Unterstützt wird die Ausstellung auch durch zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure und den Bezirk Lichtenberg. Letzterer hat für die Dezember-Ausgabe der Rathaus Nachrichten eine Sonderbeilage auf Grundlage der Motiv.Rechts-Ausstellung veröffentlicht. Schon einige Monate zuvor half der Bezirk bei der Publikation einer 68-seitigen Broschre, die mittlerweile zahlreichen LehrerInnen, Sozialpädagogen und Verwaltungsmitarbeitern Fakten über Rechtsextremismus liefert. Der Pressesprecher der Antifa Hohenschönhausen äußert sich zufrieden ber die Vervielfältigung der Ausstellung: Die Resonanz auf die Ausstellung von den interessierten BesucherInnen war bis jetzt durchweg positiv. Auch die Veröffentlichung der Broschüre war ein groer Erfolg. Leider zeigen die zahlreichen Übergriffe auf vermeintliche Linke und ImmigrantInnen der letzten Zeit, besonders um den Bahnhof Lichtenberg, dass es weiterhin notwendig ist, über rechtsextremistische Strukturen zu informieren und die Bevölkerung zu sensiblisieren. Auch im Jahr 2006 wird die Ausstellung weiter durch den Bezirk wandern. Zudem sind weitere Aktionen mit anderen zivilgesellschaftlichen Initiativen geplant.

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Am 18.Oktober 2005 fand in der Undine eine Veranstaltung ber Rechtsextremismus statt. An dieser nahmen etwa 70 Personen teil. Unter anderem konnte die Ausstellung "Motiv.Rechts II" angeschaut werden, die in diesem Zentrum zwei Wochen verbrachte.

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Ende August 2005 wurde die Broschüre zur "Motiv.Rechts II" veröffentlicht. Wer die Broschre bestellen will, schreibt bitte an: Antifa Hohenschönhausen - c/o Nico Roth - Postfach 770344 - 13003 Berlin. Bitte legt 1,50 Euro in Briefmarken für Porto und Verpackung bei. Dann werden wir sie euch schnellstmöglich zuschicken. Wem die Sache per Post zu unsicher ist, kann zu Veranstaltungen von ALKALIJ kommen.

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Aufgrund der fortlaufenden Aggression durch Neonazis haben wir uns entschlossen, die Ausstellung komplett in Netz zu stellen. Die Tafeln findet ihr unter dem Punkt "Inhalt".

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Neonazis greifen erneut Ausstellung "Motiv.Rechts II - Eine Dokumentation der Rechtsextremen in Lichtenberg" an
Pressemitteilung vom 8. Juli 2005

Am Morgen des 7. Juli 2005 greifen fünf Rechtsextreme die Ausstellung "Motiv.Rechts II - Eine Dokumentation der Rechtsextremen in Lichtenberg" in der Anna-Seghers-Bibliothek an und zerstören mehrere Tafeln.
Wie am Morgen des 8.Juli 2005 bekannt wurde, griffen fünf Neonazis am Morgen des 7. Juli 2005, gegen 9h30, mehrere Tafeln der Ausstellung "Motiv.Rechts II" an. Dazu drangen sie in die Räumlichkeiten der Anna-Seghers-Bibliothek am Prerower Platz im Bezirk Lichtenberg ein und zerstörten vermummt vor den Augen mehrerer Angestellter vier Tafeln. Parallel dazu sprühte ein Täter "C18" an die Wand. Bei "C18" handelt es sich um die Abkürzung für "Combat 18", einer terroristischen Neonaziorganisation aus Grobritannien, die für mehrere Bombenattentate verantwortlich sind. Nach Beschreibung durch die Angestellten handelt es sich bei den Tätern um Neonazis aus dem autonomen Kameradschaftsspektrum.
Seit Beginn der Ausstellung wurde sie schon öfter Ziel von Angriffen durch Rechtsextreme. Neben zahlreichen Drohungen gegen die Ausstellung wurden Mitte April 2005 mehrere Tafeln aus dem Rathaus Lichtenberg entwendet. Höhepunkt war der Einbruch Anfang Juni 2005 in die Räumlichkeiten der "Kultschule" mit anschließender Beschädigung einiger Tafeln.
Der Pressesprecher der Antifa Hohenschönhausen Nico Roth verweist auf die Richtigkeit und Notwendigkeit der Ausstellung vor dem Hintergrund der wiederholten Straftaten: "Trotz der wiederholten Aggression gegen die Ausstellung durch Neonazis, wird die Motiv.Rechts' weiter durch den Bezirk wandern. Zusätzlich werden wir eine Broschüre herausgeben, die die BürgerInnen zusätzlich ber rechtsextreme Strukturen informieren wird. Die Ausstellung an diesem Punkt zu stoppen, würde bedeuten, den Einschüchterungen von Neonazis nachzugeben und damit Lichtenberg für rechtsextremistische Bestrebungen freizugeben."
Die Aggressionen gegen die Ausstellung reihen sich in eine mittlerweile hohe Zahl von rechtsextremistischen Aktionen in Lichtenberg ein, die sich seit dem Verbot der Lichtenberger Kameradschafte Tor Anfang des Jahres gesteigert haben. Neben einigen körperlichen Angriffen gegen vermeintlich Linke kommt es in letzter Zeit verstärkt zu Propaganda-Aktionen. Ende Juni tauchten mehrere Hundert Plakate auf, die zu Gewalt gegen Antifaschisten aufrufen. Zudem sprühten Rechtsextreme, verteilt auf den ganzen Bezirk, mehr als zwei Dutzend groe Graffitis gleichen Inhalts. Bei der "Motiv.Rechts II - Eine Dokumentation der Rechtsextremen in Lichtenberg" handelt es sich um eine aus 14 Tafeln bestehende Ausstellung ber die extreme Rechte in Lichtenberg-Hohenschönhausen. Sie befasst sich mit den verschiedenen rechtsextremen Organisationen und Zusammenschlüssen im Bezirk, mit der Strategie und Theorie der subkulturellen Rechten, mit der Symbolik rechter Vereinigungen und mit dem Auftreten im Bezirk. Zudem wird eine ausführliche und aktualisierte Chronik rechtsextremer Bestrebungen und Straftaten seit Ende der 1980er Jahre präsentiert. Erstellt wurde die Ausstellung durch die Antifa Hohenschönhausen. Unterstützung erfährt die Ausstellung neben einigen antifaschistischen Gruppen oder Archiven auch durch den Bezirk Lichtenberg, insbesondere durch die Bürgermeisterin Christina Emmrich und Jugendstadtrat Michael Räßler. Bis Ende 2005 wird die Ausstellung noch durch den Bezirk wandern.

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Ab sofort kann die Broschüre zur ersten Ausstellung "Motiv.Rechts" eingesehen werden. Sie liegt im pdf-Format vor. Auch zu dieser Ausstellung wird es eine Broschüre geben. Später mehr.

[Download]

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Neonazis brechen in Kultschule ein und beschädigen Ausstellung Motiv.Rechts II
Pressemitteilung vom 10. Juni 2005

Neonazis brechen in der Nacht vom 9. zum 10. Juni 2005 in die Kultschule, einen Lichtenberger Kulturverein, ein und beschädigen die Ausstellung Motiv.Rechts II - Eine Dokumentation der Rechtsextremen in Lichtenberg.

Wie am Morgen des 10.Juni 2005 bekannt wurde, brachen Neonazis in der Nacht in die Kultschule in der Sewanstraße ein. Dabei haben sie mit zwei Pflastersteinen die Fenster eingeschlagen. Anschließend stiegen sie ein und beschädigten zwei Tafeln der Ausstellung Motiv.Rechts II - Eine Dokumentation der Rechtsextremen in Lichtenberg. Dadurch wurde eine Alarmanlage ausgelöst, woraufhin die Täter flüchteten. Dieser Einbruch stellt den Höhepunkt einer Reihe von Aktionen gegen die Motiv.Rechts II dar. Neben Drohungen in schriftlicher Form im Gästebuch der Ausstellung und auf der dazugehörigen Homepage und in Form von Plakaten und Aufklebern, wurden bereits Anfang März 2005 mehrere Plots aus dem Rathaus Lichtenberg gestohlen. Nach der Beschreibung der Pförtner handelte es sich damals um Personen aus dem Kameradschaftsspektrum. Die jetzigen Täter werden im gleichen Spektrum vermutet. Der Pressesprecher der Antifa Hohenschönhausen Nico Roth verweist auf die Richtigkeit und Notwendigkeit der Ausstellung vor dem Hintergrund des Diebstahls: Trotz der wiederholten Aggression gegen die Ausstellung durch Neonazis und dem damit erreichten Höhepunkt, wird die Motiv.Rechts weiter durch den Bezirk wandern. Die Ausstellung an diesem Punkt zu stoppen, würde bedeuten, den Einschüchterungen von Neonazis nachzugeben und damit Lichtenberg für rechtsextremistischen Bestrebungen freizugeben. Bei der Motiv.Rechts II - Eine Dokumentation der Rechtsextremen in Lichtenberg handelt es sich um eine aus 14 Tafeln bestehende Ausstellung ber die extreme Rechte in Lichtenberg-Hohenschnhausen. Sie befasst sich mit den verschiedenen rechtsextremen Organisationen und Zusammenschlüssen im Bezirk, mit der Strategie und Theorie der subkulturellen Rechten, mit der Symbolik rechter Vereinigungen und mit dem Auftreten im Bezirk. Zudem wird eine ausführliche und aktualisierte Chronik rechtsextremer Bestrebungen und Straftaten seit Ende der 1980er Jahre präsentiert. Erstellt wurde die Ausstellung durch die Antifa Hohenschönhausen. Unterstützung erfährt die Ausstellung neben einigen antifaschistischen Gruppen oder Archiven auch durch den Bezirk Lichtenberg, insbesondere durch die Bürgermeisterin Christina Emmrich und Jugendstadtrat Michael Räßler. Bis Ende 2005 wird die Ausstellung noch durch den Bezirk wandern. Zudem wird in nächster Zeit eine Broschüre herauskommen, die die Bürger ber rechtsextreme Strukturen und Bestrebungen im Bezirk informiert.

[Bilder des Einbruches]

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Am 18. April 2005 haben Neonazis eine Tafel über die Kameradschaften aus dem Rathaus Lichtenberg entwendet. Trotz Erneuerung und zusätzlicher Sicherung wurde diese Tafel erneut am 22. April 2005 gestohlen. Die Täter (3 Männer und eine Frau) stammen aus dem Kameradschaft Tor / Kameradschaft Nord-Ost-Umfeld. Die Tafel wird natürlich repariert. Zusätzlich kann jetzt jeder der Lust hat, die Tafel direkt einsehen.
Damit wird die Reichweite der Ausstellung vergrößert, da nun auch bundesweit Interessierte die Ausstellung einschauen können.

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Wenn ihr die Ausstellung unterstützen wollt, könnt ihr diesen Banner mit dem unten stehenden Link nutzen und sie auf eure Homepage stellen.

Link: http://www.motivrecht.de.tc

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Neonazis bestehlen Recherche-Ausstellung Motiv.Rechts II
Pressemitteilung vom 19.04.2005

Neonazis entwendeten am Abend des 18.04.2005 eine Tafel aus der Ausstellung Motiv.Rechts II über die extreme Rechte in Lichtenberg.

Wie am Morgen des 19.04.05 bekannt wurde entwendeten vermutlich Neonazis eine Tafel aus der Recherche-Ausstellung Motiv.Rechts II aus dem Rathaus Lichtenberg in der Möllendorfstraße. Bei der entwendeten Tafel handelt es sich thematisch um Informationen und Bildmaterial zum Thema Freie Kameradschaften und Aktionsorientierten Rechtsextremismus in Lichtenberg-Hohenschönhausen. Insbesondere die mittlerweile verbotene Kameradschaft Tor und deren Mädelgruppe und jüngere neonazistische Kameradschaftszusammenhnge wurden auf dieser Tafel in textlicher und fotografischer Form dokumentiert. Schon am Morgen des 18.04.05 erkundigte sich ein Neonazi nach der Ausstellung und den Räumlichkeiten und hinterließ neonazistische Aufkleber der Kameradschaft Nordost im und um das Rathaus herum. Die Entwendung einer thematisch passenden Tafel am Abend erscheint vor diesem Hintergrund deshalb nur eine Steigerung der Aggression von neonazistischen Gruppen gegen die Ausstellung. Dieser Diebstahl stellt den Höhepunkt einer Reihe von Aktionen gegen die Motiv.Rechts II dar hervorgegangen sind Drohungen in schriftlicher Form im Gästebuch der Ausstellung und auf der dazugehörigen Homepage und in Form von Plakaten und Aufklebern.

Der Pressesprecher der Antifa Hohenschönhausen Nico Roth verweist auf die Richtigkeit und Notwendigkeit der Ausstellung vor dem Hintergrund des Diebstahls: Nachdem die Ausstellung permanenter Bedrohung in unterschiedlicher Form durch neonazistische Gruppen ausgesetzt war und nun eine Tafel entwendet wurde, sind wir uns sicher, dass wir mit dieser Ausstellung den Nerv der lokalen neonazistischen Struktur getroffen haben. Gerade die Tatsache, dass sich lokale extrem rechte Zusammenhnge durch diese Ausstellung massiv gestrt fhlen, macht deutlich wie notwendig die Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus in Lichtenberg-Hohenschnhausen ist. Die fehlende Tafel der Ausstellung wird unverzglich ersetzt, damit die angestrebte Aufklrungsarbeit gegen rechtsextreme Strukturen in ganzheitlicher Form weitergefhrt wird.

Bei der Motiv.Rechts II Eine Dokumentation der Rechtsextremen in Lichtenberg handelt es sich um eine aus 14 Tafeln bestehende Ausstellung ber die extreme Rechte in Lichtenberg-Hohenschnhausen. Sie befasst sich mit den verschiedenen rechtsextremen Organisationen und Zusammenschlüssen im Bezirk, mit der Strategie und Theorie der subkulturellen Rechten, mit der Symbolik rechter Vereinigungen und mit dem Auftreten im Bezirk. Zudem wird eine ausführliche und aktualisierte Chronik rechtsextremer Bestrebungen und Straftaten seit Ende der 1980er Jahre präsentiert. Die Motiv.Rechts II ist noch bis zum 3. Mai 2005 im Rathaus Lichtenberg in der Möllendorfstraße 6 zu besichtigen. Danach wird sie noch bis Ende 2005 durch den Bezirk wandern.